Forever Bicycle – Das Fahrrad als Lifestyle-Objekt

Das Fahrrad ist unser liebstes Fortbewegungsmittel. Es steht für vieles, was uns wichtig ist. Zum Beispiel Freiheit, Unabhängigkeit oder Umweltbewusstsein. Leisten kann es sich fast jeder, was ihm wiederum eine geradezu demokratische Note verleiht. Darauf, eine Parallele zwischen dem Leben und dem Fahrrad zu ziehen, sind wir natürlich nicht als erstes gekommen. Schon Albert Einstein pflegte zu sagen: „Das Leben ist wie ein Fahrrad, man muss sich fortbewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren“. Und Einstein hatte bekanntlich meistens Recht.

Von der Zweckehe zur Liebesheirat

Trotzdem war das Rad lange vor allem eins: ein unauffälliger Begleiter, mit dem uns eine recht pragmatische Beziehung verband. Das hat sich seit der Jahrtausendwende gründlich geändert. Seitdem wurde aus der Zweckehe eine Liebesheirat, das Fahrrad avancierte nach und nach zum Statussymbol. Inzwischen hat das Bike nicht nur in Städten wie Amsterdam oder Kopenhagen das Auto als favorisiertes Fortbewegungsmittel abgelöst. Auch europaweit  liegt Rad fahren im Trend. Allein in Deutschland rollten im vergangenen Jahr 73,5 Millionen Räder über die Straße. Tendenz steigend.

Das Fahrrad als Ausdruck unserer Individualität

Heute sind Liebhaber schneller Flitzer dazu bereit, viel Geld für ein neues Rad auf den Tisch zu legen. Ein Rad, das sie nicht mehr nur von einem Ort zum anderen tragen sondern auch dabei helfen soll, der eigenen Persönlichkeit und Individualität Ausdruck zu verleihen. Ein Anspruch, der die Branche boomen lässt. Kleine, edle Manufakturen finden gerade in Großstädten immer mehr Kundschaft, Fahrradcafes bieten mit angedockten Werkstätten Bastlern und Kurieren Raum für stundenlange Fachsimpeleien und namhafte Hersteller werfen kostspielige Sondereditionen auf den Markt, die mitunter sogar von prominenten Köpfen gestaltet werden.

Bikes mit Sammlerwert

Sorglos vor der Haustür anschließen kann man solche Schmuckstücke natürlich nicht mehr. Ganz klar, dass das edle Rad, einen besonderen Schutz verdient hat, um dem Verlust durch Langfinger vorzubeugen. Das von Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter für Canyon Bikes designte CF SLX – Rennrad zum Beispiel, von dem nur einundzwanzig Exemplare auf den Markt gebracht wurden, kostet stolze 10 000 Euro und hat Sammlerwert. Das ist natürlich ein Extrem, aber auch im regulären Handel werden immer mehr hochpreisige Designräder angeboten, für die ein Stellplatz im ordinären Fahrradständer keine Option mehr ist. Natürlich haben die Fahrradfreaks auch für dieses Problem schon längst eine Lösung gefunden. Sie hängen sich ihr Radl – oder gleich den ganzen Fuhrpark – in speziellen Hängevorrichtungen an die heimische Wohnzimmerwand. Denn wozu schließlich Geld für Kunst ausgeben, wenn das eigene Fahrrad ästhetische Wanddekoration und wertvolles Statussymbol in einem ist.

Den richtigen Schutz für euer Bike findet Ihr hier.