Die Zukunft neu denken

Was, wenn meinem Besitz etwas geschieht? Oder ich versehentlich einem Dritten Schaden zufüge? Wie viel investiere ich in der Gegenwart für eine sichere Zukunft? Passen meine Versicherungspolicen auch zu meinem Lebensstil von morgen? Fragen, mit denen sich die meisten Menschen zu wenig auseinandersetzen. Dabei würde es sich lohnen zu überprüfen, ob die Verträge die man abgeschlossen hat, auch im nächsten oder übernächsten Jahr noch optimal zu den eigenen Lebensbedingungen passen. Schließlich ist die Zukunft oft schneller da, als man denkt.

Was für die Versicherungsnehmer gilt, gilt natürlich auch für die Versicherungen. Vorausschauend in die Zukunft zu blicken, ist schließlich ihre Kernkompetenz. Deshalb ist es wichtig, dass die Unternehmen verstärkt anfangen, sich mit zukunftsweisenden Entwicklungen zu befassen. Sie müssen ihre Organisationsstruktur überprüfen, den Einsatz von neuen Technologien erwägen und sich für die Zukunft ideal aufstellen.


Sich selbst hinterfragen

Wenn es um den Einsatz von digitalen Technologien geht, gibt es einiges zu bedenken, denn es tut sich viel in der Branche. Ist die Unternehmensstruktur der Versicherung zukunftsfähig? Welche technischen Lösungen sollten verwendet werden? Wie können die neusten Errungenschaften optimal integriert werden? Ist das eigene Unternehmen anschlussfähig gegenüber digitalen Partnern? Und wie lassen sich im nächsten Schritt die Kundenschnittstellen digital ausbauen?

Wie drängend diese und viele andere Fragen angesichts des schnellen und tiefgreifenden digitalen Wandels sind wird vielen Versicherungen momentan bewusst. Immer öfter sehen sie sich mit technischen Innovationen konfrontiert, die dazu beitragen könnten, eine ganze Branche zu revolutionieren. Die Bereitschaft aber mit diesen zu arbeiten ist bisher noch verhältnismäßig gering. Dabei können einige der neuen Lösungen Versicherungen und Versicherten das Leben vermutlich schon bald ziemlich erleichtern.

Vertrauen wird dezentralisiert

Dazu zählt zum Beispiel die Blockchain-Technologie. Sie verspricht eines Tages von großem Nutzen  zu sein. Bei Blockchain handelt es sich um eine dezentrale Datenbank, über die Transaktionen ohne eine zentrale Kontrollinstanz durchgeführt werden können. Anders als bei gängigen Software-Programmen greifen hier nämlich alle beteiligten Parteien auf einen einheitlichen Datensatz zu. Versicherungsbedingungen, Kundeninformationen und die Gelder selbst werden in der Blockchain gespeichert – jede neue Information mit der vorhergehenden abgeglichen und automatisch auf ihre Richtigkeit überprüft. Dadurch wird systemisch eine Vertrauenswürdigkeit hergestellt. Es muss sich also niemand mehr darauf verlassen, dass eine Versicherung auch ihren Verpflichtungen nachkommt, wenn diese im Blockchain-Code schon fest definiert sind. Das besondere an der Blockchain also ist, dass sie Vertrauen dezentralisieren und messbar machen kann. Vehikel wie den berühmten Herrn Kaiser, der Jahrzehnte lang dabei geholfen hat, eine deutsche Versicherung als glaubwürdig zu positionieren, wird es dann nicht mehr brauchen.

Fest steht, dass die Versicherer nicht mehr umhin kommen, zum Thema „Big Data“ Position zu beziehen. Zumindest nicht, wenn sie wettbewerbs- und zukunftsfähig bleiben wollen. Bisher allerdings zeigten sich die meisten in der Branche was dieses Thema angeht eher verhalten. So verhalten, dass auch Angela Merkel schon anmahnte, die Digitalisierung in der Medizin und im Gesundheitswesen müsse beschleunigt werden.

Eine Zurückhaltung die sich durchaus auch auf eine konservative Haltung in den Versicherungen zurückführen lässt. Schließlich muss mit der großen Menge hochpersönlicher Daten, mit denen in diesem Bereich hantiert wird, sorgsam und verantwortungsbewusst umgegangen werden. Auch wenn sie einen enormen Erkenntnisgewinn versprechen. Viele Unternehmen neigen deshalb immer noch dazu, die Software die sie verwenden selbst zu entwickeln und so die Kontrolle über die sensiblen Daten zu behalten. Das ist nachvollziehbar, aber kostet seinen Preis, denn die Entwicklung eigener Software dauert. Für die Versicherungen birgt das die Gefahr vom technischen Wandel überholt zu werden.

Für Start-Ups wie die One Versicherungs AG liegt hier deshalb eine große Chance. Denn die Zukunft digital zu denken ist bereits in der DNA der Versicherung verankert. Während bei den alten Hasen der Branche also gerade noch daran gearbeitet wird Bewusstsein für den Wandel  zu schaffen zu verstehen, was für Möglichkeiten sich künftig auftun und darüber nachzudenken, was das bedeuten könnte, arbeitet One Insurance bereits an konkreten Lösungen für die Zukunft. Die Hausrats- und Haftpflichtversicherungen, die online abgeschlossen und über App verwaltet werden können, sind da nur ein erster Schritt.